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Sparformen

Heutzutage gibt es unzählige Möglichkeiten des Sparens. Jede Sparform unterscheidet sich jedoch von der anderen. In der Regel ist es wichtig, dass man sich dem Sparziel bzw. dem Sparzweck bewusst ist. Anhand dieser Kenntnis kann man die ideale Sparform für sich selbst bestimmen. Ein Beispiel hierfür wären, dass Aktien und Fonds sicherlich als Pensionsvorsorge geeignet sind (angestrebte Behaltedauer von > 10 Jahren), jedoch vollkommen ungeeignet als kurzfristige Geldanlage. Investiert man kurzfristig in Aktien hat dies nichts mit sparen zu tun – es ist dann ganz einfach Spekulation.

In der Regel kann man alle Sparprodukte anhand von 3 Kriterien vergleichen:

 

Verfügbarkeit

Die Verfügbarkeit gibt Aufschluss darüber, wann man auf das Angesparte zurückgreifen kann. Je nach Sparform kann die Verfügbarkeit eingeschränkt sein. Bei einem normalen Sparbuch kann man z.B. jederzeit auf sein Geld zugreifen – somit wäre die Verfügbarkeit sofort. Ein gutes Beispiel für das Gegenteil wäre hier ein geschlossener Fonds – hierbei ist in der Regel die Verfügbarkeit genau auf einem späteren Zeitpunkt festgelegt.

 

Rendite

In der Regel sollte das Sparen einen Mehrwert für den Sparer bewirken. Die Rendite ist die Entlohnung für das überlassen des Geldes und sollte zeitglich die Geldentwertung kompensieren. Wie überall richtet sich die Rendite nach dem eingegangen Risiko. In der Regel gibt es keine risikolose Rendite. Je höher somit die Rendite ist, desto höher ist das verbundene Risiko dieser Sparform.

 

Sicherheit

Die Sicherheit hat in der jüngsten Vergangenheit wieder enorm an Bedeutung gewonnen. Gerade turbulente Wirtschaftszeiten verunsichern die Menschen. In der Regel ist das Sicherheitsstreben stärker ausgeprägt als das Renditestreben. Wie bereits erwähnt ist die Rendite in der Regel vom Risiko abhängig. Aus diesem Grund muss man sich zuerst die Frage nach dem Veranlagungsziel –zweck stellen.

Anhand dieser drei beschriebenen Komponenten ist ersichtlich, dass sie teilweise im Wiederspruch stehen. Genau dies sollte auch sein. Würde es nur sichere Anlagen mit hohen Renditen geben, würde niemand eine risikoreichere Anlage mit gleicher Rendite wählen. Die Rendite muss immer die Kosten / die Gefahr für das übernommene Risiko decken.

Das richtige Sparen ist vor allem in der heutigen Gesellschaft von enormer Bedeutung. Grundsätzlich gibt es verschiedenste Sparformen, welche unterschiedlichste Ausprägungen aufweisen. Die Sparformen kann man in Ebenen untergliedern. Je nach übernommenem Risiko kann solch eine Untergliederung stattfinden. In der Regel sollte man jede Ebene abdecken, bevor man in eine nächste wechselt. Auf der untersten Ebene finden sich Sparprodukte wie das Sparbuch oder Bausparen wieder. Hierbei handelt es sich um risikoaverse Produkte, die gleichzeitig in der Regel schnell verfügbar sind. Auf der zweiten Ebene kann man Anleihen und Versicherungen sehen. Erst nachdem man die erste Ebene erfüllt – z.B. ein Sparbuch besitzt sollte man in die nächsthöhere investieren. Über den Anleihen finden sich Aktien wieder. Sicherlich ist die Sparform enorm abhängig vom Zweck, jedoch darf man auf den Ebenenaufbau nicht vergessen – er ist für eine finanzielle Unabhängigkeit enorm wichtig.




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